Vivino-Sterne, Kritikerbewertungen, Händler-Empfehlungen — das sind Meinungen fremder Menschen. Dein Gaumen tickt anders. Das Trinktagebuch in vAInothek hilft dir, deine eigene Erfahrung zu dokumentieren und beim nächsten Einkauf darauf zu vertrauen. Und das Beste: Deine Einträge fließen direkt in die Weinempfehlung ein — dazu unten mehr.
Zwei Ebenen der Bewertung
In vAInothek gibt es Bewertungen an zwei Stellen. Beide ergänzen sich.
1. Pro Wein: deine persönliche Note
In der Detailansicht jedes Weins kannst du 1–5 Trauben vergeben. Das ist dein dauerhaftes Rating für diese Flasche — unabhängig davon, ob du sie gerade getrunken hast oder nicht.

2. Pro Anlass: das Trinktagebuch
Beim Tipp auf „Als getrunken markieren" öffnet sich ein Sheet. Hier hinterlegst du Anlass (Abendessen, Feier, Gemütlich…), Persönliche Bewertung und — das Wichtigste — Notizen. Wie hat er geschmeckt? Zu welchem Essen? War er zu jung, zu alt, genau richtig?

Warum eigene Notizen so wertvoll sind
- Dein Geschmack ≠ 95 Parker-Punkte. Ein teuer bewerteter Barolo hilft dir nichts, wenn du zu viel Gerbstoff nicht magst.
- Erinnerung verblasst. Nach drei Monaten weißt du nicht mehr, ob der Riesling „rund" oder „dünn" war. Zwei Zeilen Notiz retten diese Information.
- Wiederkauf leicht gemacht. Beim nächsten Weinkauf siehst du sofort: „Den fand ich letztes Jahr zu flach" oder „Der war perfekt zum Rinderbraten".
- Muster erkennen. Nach 20 Einträgen merkst du: du magst fast alle Grünen Veltliner aus dem Kamptal — unabhängig von Punkten im Magazin.
Das Trinktagebuch auf einen Blick
Alle Einträge laufen automatisch ins Trinktagebuch — chronologisch nach Monat sortiert, mit Bewertung, Anlass und Notiz.

Dein Trinktagebuch schärft die Weinempfehlung
Deine Einträge bleiben nicht für sich: Jede getrunkene und bewertete Flasche fließt in dein Geschmacksprofil ein. Wenn du unter Empfehlung ein Gericht eintippst, zieht die KI zuerst die Tagebuch-Einträge heran, die zu diesem Gericht passen — und wenn mehrere Flaschen aus deinem Keller gleich gut passen, gewinnt der Stil, der deinen besten Bewertungen am nächsten kommt.

Je regelmäßiger du einträgst — auch nur mit Trauben-Wert und einem Halbsatz —, desto präziser wird das Profil. Mehr zur Empfehlung selbst im Reverse-Pairing-Artikel.
Praktischer Tipp
Schreib lieber kurz als gar nicht. „Zu Lamm top, allein zu wuchtig" reicht. Dein Ich in sechs Monaten wird dir dafür danken — und sich den Nachkauf sparen, den es sonst bereut hätte.
Häufige Fragen
Fließen meine Trinktagebuch-Einträge in die Weinempfehlung ein?
Ja. Bewertete Einträge bilden dein Geschmacksprofil und gewichten die Empfehlung — besonders, wenn mehrere Weine gleich gut zum Gericht passen.
Bleiben meine Einträge privat?
Ja. Dein Trinktagebuch sieht nur, wer Zugriff auf deinen Keller hat. Die Einträge fließen ausschließlich in deine persönlichen Empfehlungen ein und werden niemals veröffentlicht.
Kann ich Einträge wieder löschen?
Ja, jederzeit im Trinktagebuch. Gelöschte Einträge fließen nicht mehr in die Empfehlung ein.